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ClearIT-ARCHIV

Hier können Sie auf alle ClearIT-Artikel der letzten sechs Ausgaben einzeln zugreifen.

September-Ausgabe 2008

Editorial von Urs Rüegsegger, CEO SIX Group, zur neuen gemeinsamen Dachmarke der Finanzplatzholding

Cyber-Kriminelle sind verwundbar
Anfang Juli lancierten Internet-Kriminelle eine erneute, grossangelegte Attacke auf Schweizer Computer, um Zugriff auf sensible E-Banking-Daten zu erhalten. Marc Henauer, Sektionschef beim Bundesamt für Polizei, spricht über Erfolge im Kampf gegen die Spamflut, relativiert die Kosten für E-Banking-Sicherheit und streicht heraus, wie wichtig es ist, dass Finanzinstitute ihre Kunden für Gefahren sensibilisieren.

Schweiz führt SEPA-Lastschriften ein
Der Swiss Payments Council (SPC) hat im Juni 2008 grünes Licht für die Teilnahme des Finanzplatzes am SEPA-Lastschriftverfahren gegeben. Zusammen mit den Finanzinstituten in den 30 EU/EWR-Staaten des einheitlichen Euro-Zahlungsraums werden auch Finanzinstitute in der Schweiz ab November 2009 ihren Kunden grenzüberschreitende Lastschriften in Euro anbieten können.

euroSIC/SECB goes global
Der euroSIC-Systemmanager SECB Swiss Euro Clearing Bank erweitert auf Kundenwunsch seine Servicepalette für Euro-Zahlungen. Sie festigt ihre Position als Korrespondenzbank mit Neuerungen in vier Bereichen.

Eurex migriert auf TARGET2 und euroSIC
Seit Mai 2008 steht TARGET2 allen Notenbanken des Euro-Raums als einheitliche, europäische Plattform zur Verfügung, auf der nationale und grenzüberschreitende Euro-Zahlungen abgewickelt werden können. Eurex Clearing bietet ihren Kunden für Eurex-Geschäfte neu über das euroSIC-System Zugang zu TARGET2.

IBAN bricht sich Bahn
Vor einem Jahr hat der Swiss Payments Council (SPC) beschlossen, ab 2010 Lenkungsmassnahmen zur Förderung der IBAN im inländischen Zahlungsverkehr einzuführen. Seither haben Finanzinstitute ihre Kundenkommunikation verstärkt.

Wenn die fünf Grössten ein Zahlungssystem dominieren
In den meisten Grossbetragszahlungssystemen wird ein bedeutender Anteil an Zahlungen von einigen wenigen Finanzinstituten eingeliefert. Die Höhe der Konzentration kann sich auf die Effizienz, den Wettbewerb und die Risiken in Zahlungssystemen auswirken. Wo steht das SIC-System im europäischen Vergleich?

EMVI’08 – der neue Chip auf der Maestro-Karte
Die über SIX Card Solutions verarbeitenden Schweizer Banken rüsten ihre Maestro-Karten ab diesem Jahr mit der neuen EMVI’08-Chipgeneration aus. EMVI’08 bringt höchste Sicherheit nach internationalen Standards und neue Funktionen.

Juni-Ausgabe 2008

Editorial von Zeno Bauer, Leiter Produktmanagement der Zürcher Kantonalbank

Das Ländle im Licht von SEPA
Liechtenstein bildet eine Wirtschafts- und Währungsunion mit der Schweiz und ist – im Gegensatz zur Schweiz – im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Die Mitgliedschaft in zwei Integrations- räumen ist einmalig für einen europäischen Staat. Inwiefern dies eine Rolle spielt für die Teilnahme des Fürstentums am einheitlichen Euro-Zahlungsraum (SEPA), erläutert Michael Lauber, Geschäftsführer des Liechtensteinischen Bankenverbandes.

SEPA läuft rund
Die Bilanz nach 100 Tagen: Das Überweisungsverfahren läuft nach Einschätzung der Schweizer Finanzinstitute überraschend reibungslos.

E-Invoicing und SEPA ergänzen sich
Unter dem Schlagwort e-SEPA soll künftig neben mobilen Zahlungen auch die elektronische Rechnungsstellung (E-Invoicing) europaweit standardisiert und eingeführt werden. EU-Behörden versprechen sich doppelt soviel Einsparungen wie in den SEPA-Kernbereichen.

TARGET2-Securities vor dem Anpfiff
Die Europäische Zentralbank wird im Juli 2008 entscheiden, ob das Wertschriftenabwicklungssystem "TARGET2-Securities" realisiert wird. Auch Schweizer Marktakteure waren an der Erarbeitung der Benutzeranforderungen beteiligt.

Schweiz wird Vize-Europameister
Hinter der Republik Tschechien belegt die Schweiz den zweiten Platz, wenn es um die Anzahl Transaktionen geht, die von den RTGS-Systemen der jeweiligen europäischen Länder verarbeitet werden.

CLS – Der Volltreffer in der Devisenabwicklung
Das System für die weltweite Abwicklung von Devisentransaktionen wurde in der Hoffnung konzipiert und implementiert, dass pro Tag durchschnittlich 45’000 Devisengeschäfte in sieben Währungen abgewickelt würden. Die Erwartungen ans Continuous Linked Settlements (CLS) wurden nach fünf Jahren weit übertroffen.

Contactless – auch beim Bezahlen
Die gleiche Technologie, die den schnellen Zugang zum Skilift oder Stadion ermöglicht, wurde bei der Zürcher Kantonalbank und in der Telekurs fürs kontaktlose Bezahlen von Bratwurstschnecke und Birchermüesli erfolgreich getestet.

März-Ausgabe 2008

Editorial von Marcel Schuler, Leiter Banking Products & Support, Credit Suisse

"TARGET2 wird weitgehend autonom weiterentwickelt"
Die neue gemeinsame Plattform der europäischen Zentralbanken für Euro-Zahlungen ist seit Herbst letzten Jahres produktiv. Der Migrationsprozess auf TARGET2 ist im Gange und soll im Mai mit der Anbindung der verbleibenden sechs EU-Systeme abgeschlossen werden. Dieter Becker, Projektverantwortlicher für TARGET2 bei der Europäischen Zentralbank, zieht Bilanz und wirft einen Blick nach vorn.

Das SEPA-Zeitalter ist angebrochen
Über 4000 Finanzinstitute sind derzeit technisch in der Lage, Kundenzahlungen in Euro nach den neuen Regeln des einheitlichen Euro-Zahlungsraums zu verarbeiten. Auch in der Schweiz und Liechtenstein wurde das SEPA-Überweisungsverfahren erfolgreich lanciert.

Versteckte Einsparungen bei der SEPA-Zahlungsabwicklung
Beratungsfirmen haben prognostiziert, dass sich die Kosten für die SEPA-Implementation auf EUR 8 bis 13 Milliarden belaufen werden. Ohne einen klaren Wirtschaftlichkeitsnachweis wird SEPA von vielen Banken als angeordnete Änderung empfunden, die unterm Strich nur wenig bringt. Eine gute Nachricht ist, dass mehr als EUR 11 Milliarden eingespart werden können.

Remittances – eine Zahlungsdienstleistung mit Potenzial
Rund 200 Millionen Migranten überweisen weltweit jährlich mehr als USD 250 Mia. ihren Angehörigen in den Ursprungsländern. Dabei ist die Schweiz das drittgrösste Senderland für solche Remittance-Zahlungen. Um die Effizienz bei der Abwicklung dieser grenzüberschreitenden Transaktionen zu steigern, hat die SWIFT ein neues Regelwerk erarbeitet.

UNIFI – Der Zahlungsverkehrsstandard der Zukunft
Mit der SEPA-Einführung gewinnen die neuen internationalen Zahlungsverkehrsstandards immer mehr an Bedeutung. Eine Arbeitsgruppe des Payments Committee Switzerland erarbeitet bis Ende 2008 auf Basis von UNIFI Empfehlungen für den Finanzplatz Schweiz.

Neuer Meldungstyp für Deckungszahlungen
Der internationale Druck mit Forderung nach mehr Transparenz insbesondere im Zahlungsverkehr nimmt stetig zu. Aktuell wird weltweit die Frage diskutiert, wie Bankgeschäfte, die auf Deckungszahlungen basieren, abgewickelt werden können, ohne dass Finanzinstitute Gefahr laufen, der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung verdächtigt zu werden.

Dezember-Ausgabe 2007

Editorial von Othmar Fritschi, Raiffeisen Schweiz

"SEPA-Richtlinien müssen umgesetzt werden!"
Jahrzehntelang hat UBS-Direktor Jörg Auer den Zahlungsverkehr in der Schweiz geprägt. Seine Botschaften haben Gewicht. Kurz vor seiner Pensionierung sprach er über die nationalen und internationalen Herausforderungen der nächsten Jahre.

Single Euro Payments Area – Anmeldeprozess lanciert
Ende September 2007 hat der European Payments Council formell die Aufnahme des Finanzplatzes Schweiz in den einheitlichen Euro-Zahlungsraum (SEPA) beschlossen. Erste Banken aus der Schweiz haben die Beitrittserklärung bereits unterschrieben.

EBA CLEARING: SEPA als Chance nutzen
Ab Ende Januar 2008 können Banken ihren Kunden SEPA-konforme Überweisungen anbieten. Vorausgesetzt, sie sind an ein Clearinghaus angebunden, das SEPA-Zahlungen verarbeitet und Banken überall in Europa erreichen kann. In seiner Verantwortung als Betreiber des pan-europäischen Clearinghauses STEP2 hat sich EBA CLEARING auf die SEPA-Realität vorbereitet.

Wirtschaftliche Aspekte des Zahlungsverkehrssektors in der Schweiz
Laut der Unternehmensberatung McKinsey ist der Sektor Zahlungsverkehr in der Schweiz im Vergleich zum übrigen Europa enorm wirtschaftlich. Die Kosten der Branche, etwa 9 Prozent der Gesamtkosten des Bankensektors, machen lediglich 0,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Ein Grossteil des auf diese Weise erzielten Produktivitätsgewinns wird an die Endkunden weitergegeben.

Swiss STP-Resolution – der Finanzplatz Schweiz stellt auf IBAN um
Der Swiss Payments Council hat mit der Annahme der Swiss STP-Resolution beschlossen, ab 1. Januar 2010 Lenkungsabgaben zur Förderung der IBAN-Verwendung im nationalen und internationalen Zahlungsverkehr einzuführen.

Neue strategische Systemarchitektur von SWIFT
Letzten September hat SWIFT die Pläne zum Aufbau einer Nachrichtenarchitektur mit mehreren unterschiedlichen Zonen genehmigt. Dabei wird in einem ersten Schritt unter anderem ein neues globales Datenverarbeitungszentrum in der Schweiz aufgebaut.

SWX, SIS und Telekurs unter einem Dach
Vor einem halben Jahr wurde der Zusammenschluss der drei Unternehmen angekündigt. Seit September ist die Struktur sowie die Besetzung des Verwaltungsrates und der Gruppenleitung der neuen Unternehmensgruppe "Swiss Financial Market Services" bekannt.

September-Ausgabe 2007

Editorial von Martin Frick, CEO von Swiss Interbank Clearing

Geldpolitik ohne gutes Zahlungssystem undenkbar
100 Jahre Nationalbank und 20 Jahre SIC-System – Professor Dr. Thomas Jordan, Direktoriumsmitglied der Schweizerischen Nationalbank, beleuchtet unter anderem die Rolle der Notenbank im (elektronischen) Zahlungsverkehr sowie den Einfluss der Swiss Value Chain und die Bedeutung der geplanten Finanzmarktinfrastruktur-Holding für die Geldpolitik.

Bezahlung von E-Rechnungen wird noch komfortabler
Mit der Weiterentwicklung der E-Rechnungsfunktion im E-Banking erhöht die Zürcher Kantonalbank die Attraktivität des elektronischen Zahlungsverkehrs.

Für den Notfall gerüstet
Swiss Interbank Clearing kann den Betrieb des SIC-Systems auch nach einem grösseren Störfall innerhalb von zwei Stunden ohne Verlust bestätigter Geschäftsfälle wieder aufnehmen. Damit wurde die zentrale Anforderung der im Februar 2006 publizierten Grundsätze für das Business Continuity Planning (BCP) auf dem Finanzplatz Schweiz umgesetzt.

Der Turbo im Euro-Zahlungsverkehr: TARGET2
TARGET2 steht kurz vor dem produktiven Start: Im November 2007 werden die ersten Banken, darunter auch die 160 euroSIC-Teilnehmer, die neue TARGET-Generation für ihre Euro-Zahlungsabwicklung nutzen können.

Rechtssicherheit bei SWIFT-Daten erhöht
Die Weitergabe von Kundendaten durch SWIFT an US-Behörden im Zusammenhang mit der Terrorbekämpfung hat im letzten Jahr auch in der Schweiz Zweifel am Bankkundengeheimnis wachgerufen. SWIFT hat mit verschiedenen Massnahmen darauf reagiert.

Juni-Ausgabe 2007

Ein Jahr der Jubiläen und Veränderungen – Editorial von André Bamat, CEO von Swiss Interbank Clearing.

Wir werden den Anforderungen von SEPA Rechnung tragen
Interview mit Roland Böff, dem designierten CEO der SECB Swiss Euro Clearing Bank, des Systemmanagers von euroSIC.

20 Jahre SIC – mit der Lizenz zum Clearen
SIC steht heute in der Mitte eines komplexen technisch-organisatorischen Gebildes. Das einwandfreie Funktionieren des Systems ist für den Finanzplatz Schweiz und für die Umsetzung der Geldpolitik absolut entscheidend.

Single Euro Payments Area – der Finanzplatz Schweiz bereitet sich vor
Die europäischen Behörden haben im April mit der Verabschiedung des so genannten Payment Services Directive (PSD) den letzten gesetzgeberischen Schliff für die europaweite Umsetzung von SEPA gegeben. Damit wird die Vision eines einheitlichen Euro-Zahlungsraums auch in der Schweiz immer greifbarer.

Bargeld bleibt beliebt
Seit 100 Jahren ist das Recht, in der Schweiz Banknoten in Umlauf zu bringen, der Schweizerischen Nationalbank vorbehalten. Diese versorgt die Wirtschaft mit qualitativ hoch stehenden Banknoten, die auch strengen Sicherheitsanforderungen gerecht werden. Zurzeit laufen die Vorbereitungsarbeiten für eine neue Schweizer Banknotenserie auf Hochtouren.

Follow the Sun: Cash Management bei UBS
Das globale Cash Management einer Bank muss sämtliche Informationen umfassend und in Echtzeit zusammenfassen können. Nur so lassen sich Kapitalanlagen aller Art optimal verwalten, Marktchancen nutzen und Risiken begrenzen. Ein Fallbeispiel bei UBS.

Internet-Bedrohung – endlich im Griff?
Im April 2007 trat in der Schweiz die neue Fassung des Fernmeldegesetzes in Kraft. Ob sich die neue Verordnung in der Praxis als nützlich erweist, bleibt abzuwarten. Tatsache ist, dass der Erfindergeist Web-Krimineller schier unerschöpflich ist und dass die Anzahl Internet-Angriffe immer weiter zunimmt.

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Alle Ausgaben

Datum Ausg. Grösse
Sept. 2008 Nr. 37 1219 kb
Juni 2008 Nr. 36 972 kb
März 2008 Nr. 35 1719 kb
Dez. 2007 Nr. 34 1741 kb
Sept. 2007 Nr. 33 1101 kb
Juni 2007 Nr. 32 749 kb
März 2007 Nr. 31 984 kb
Dez. 2006 Nr. 30 4687 kb
Sept. 2006 Nr. 29 3673 kb
Juni 2006 Nr. 28 900 kb
März 2006 Nr. 27 307 kb
Dez. 2005 Nr. 26 451 kb
Sept. 2005 Nr. 25 304 kb
Juni 2005 Nr. 24 297 kb
März 2005 Nr. 23 648 kb
Dez. 2004 Nr. 22 1011 kb
Sept. 2004 Nr. 21 4941 kb
Juni 2004 Nr. 20 3396 kb
März 2004 Nr. 19 377 kb
Dez. 2003 Nr. 18 386 kb
Juli 2003 Nr. 17 445 kb
Feb. 2003 Nr. 16 298 kb
Nov. 2002 Nr. 15 460 kb
Aug. 2002 Nr. 14 487 kb
Mai 2002 Nr. 13 536 kb
Feb. 2002 Nr. 12 633 kb
Nov. 2001 Nr. 11 257 kb
Okt. 2001 Spezial Sibos 2001 647 kb
Aug. 2001 Nr. 10 616 kb
Mai 2001 Nr. 9 309 kb
Feb. 2001 Nr. 8 382 kb
Nov. 2000 Nr. 7 696 kb
Sept. 2000 Spezial Sibos 2000 371 kb
Aug. 2000 Nr. 6 187 kb
April 2000 Nr. 5 500 kb
Jan. 2000 Nr. 4 488 kb
Okt. 1999 Nr. 3 209 kb
Juli 1999 Nr. 2 592 kb
April 1999 Nr. 1 625 kb






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